Omega-3-Fettsäuren sind lebensnotwendig

Unser Körper kann Omega-3-Fettsäuren nicht selbst herstellen, sondern wir müssen sie regelmäßig mit der Nahrung zu uns nehmen.

Omega-3-Fettsäuren haben u.a. einen positiven Einfluss auf die Blutfettwerte, fördern das Herz-Kreislauf-System, haben einen positiven Effekt auf chronische Entzündungen. Sie dienen der Gesunderhaltung der Augen und der Gelenke und sind wichtig für das Gehirn und das Zentralnervensystem. Sie fördern den Erhalt eines gesunden Cholesterinspiegels und haben zudem noch eine günstige Wirkung auf das emotionale Befinden und eine positive Einstellung zum Leben.

Eine Studie im Fachmagazin Neurology spricht sogar davon, dass  Omega-3-Fettsäuren das Risiko einer Demenz verringern.

Leider aber nehmen die meisten Menschen nicht genug Omega-3 mit der Nahrung auf. Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) befinden sich z.B. in hochwertigem Leinöl, in Hanföl, in Chia-Samen und natürlich auch in fettem Seefisch. Jedoch keines dieser Lebensmittel hat in der heutigen Ernährung  besonders viel Platz und eine optimale Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren ist nicht gewährleistet.

Da gleichzeitig oft große Mengen an Omega-6-Fettsäuren verzehrt werden, leiden viele Menschen unter einem Fettsäuren-Ungleichgewicht. Während man bei “Naturvölkern” oft ein Verhältnis von 1:1 bis 2:1 in der Ernährung beobachtet, liegt es bei Menschen der Industrienationen bei 16:1 und höher. Dies liefert weitere Erklärungen für den schlechten Gesundheitszustand weiter Teile der Bevölkerung.

Öle wie Maisöl, Rapsöl, Diestelöl oder auch Sonnenblumenöl enthalten nicht nur große Mengen Omega-6, sondern sie werden bei der Herstellung stark erhitzt und verarbeitet. Auch das spricht gegen ihre Verwendung. Besonders diese billigen Öle werden von der Industrie genutzt. Fast alle verarbeiteten Lebensmittel sowie Backwaren und Frittiertes werden damit hergestellt.

Beim Kauf von Omega-3-Präparaten sollten Sie unbedingt auf Qualität achten:

– Ein entsprechendes Nahrungsergänzungsmittel sollte einen hohen Omega-3-Anteil haben (2 g Omega-3- Fettsäuren pro Tag sind empfohlen).

– Es sollten die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in biologisch aktiven Formen enthalten sein.

– Der Geschmack sollte angenehm sein und Sie sollten nach der Einnahme nicht unangenehm aufstoßen müssen.

– Kaufen Sie keine Konzentrate und achten Sie auf hohe Bioverfügbarkeit in Form von natürlichen Triglyceriden.

– Achten Sie darauf, woher die Omega-3-Öle kommen und dass sie nicht mit Schadstoffen, Schwermetallen und PCBs belastet sind.

– Es gibt inzwischen auch ganz hervorragende Präparate für Veganer, die nicht aus Fischöl, sondern aus Algen hergestellt werden.

Es empfiehlt sich also, den Konsum von Omega-6 zu reduzieren und zugleich mehr Omega-3 zu sich zu nehmen.

Ein aussagekräftiges Ergebnis Ihres Omega-6/3 Verhältnisses können Sie durch eine Blutanalyse erhalten und gezielt etwas für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden tun.

Eine ganz hervorragende Qualität an Omega-3 Produkten – speziell auch für Veganer –  finden Sie hier.

 

Herzliche Grüße
Christine Göbel

 

(Bildquelle: Shutterstock)

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