Aloe ferox – Die Königin der Heilpflanzen

Selten hat mich eine Pflanze mit ihrer immensen Fülle an Lebenskraft spendenden Inhaltsstoffen so sehr begeistert wie die Aloe ferox. 

Ihre hohe energetische Schwingung, die Synergie der über 200 verschiedenen Wirkstoffe und die hohe Bioverfügbarkeit machen diese Pflanze zu einem der großartigsten Geschenke der Natur, die die Menschheit kennt. Sie ist das Juwel unter den mehr als 400 bekannten Aloe-Sorten.

Die Aloe ferox wird auch Bitter Aloe, Cap Aloe oder Wilde Aloe genannt. Sie gehört zu der Gattung der Baum-Aloen, ist einstämmig und wird bis zu 4 Meter hoch. Sie ist sehr eng verwandt mit der mehrstämmigen Aloe arborescens, mit der sie sich oft mischt und Hybriden bildet.

 

Aloe ferox versus Aloe vera

Die Aloe ferox gedeiht unter der heißen Sonne der Hochebene Südafrikas in naturbelassenem Wildwuchs im Verbund mit Kräutern und Büschen in einer Mischkultur. Als wild wachsende Pflanze hat die Aloe ferox eine weitaus höhere Lebens- und Ordnungskraft als ihre kleine Schwester Aloe vera, die meist konventionell in Monokulturen angebaut wird. 

Es konnte wissenschaftlich (nach Prof. Dr. Popp) nachgewiesen werden, dass die Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe von Wildpflanzen meist um ein Zehnfaches höher ist, als bei herkömmlichen Anbauarten. Auch Acemannan, einer der zentralen Wirkstoffe, ist in der Aloe ferox doppelt so viel vorhanden wie in der Aloe vera.

 

Geschichte

Seit Jahrtausenden hat die Aloe ferox ihren festen Platz in der Volksmedizin verschiedener Kulturen. Die alten Ägypter nannten sie „Pflanze der Unsterblichkeit“ oder „Blut der Götter“.

Sie nutzten die antibakteriellen und konservierenden Eigenschaften der Aloe und balsamierten ihre Toten damit ein. Sie wurde bei Verbrennungen und Sonnenbrand eingesetzt.

Auch Kleopatra und Nofretete verwendeten sie schon zur Haut- und Schönheitspflege. Missionare aus dem Mittelmeerraum machten die schmerzstillende Wirkung der Aloe-Pflanzen bei der Urbevölkerung Amerikas bekannt. Auch bei Strahlenschäden wurden sie bereits in den 40er Jahren erfolgreich eingesetzt.

 

Beispiele aus der Volksmedizin – bestätigt durch die Wissenschaft

Auch die Urbevölkerung Südafrikas verwendete Aloe bei Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Würmern und Parasiten, entzündeten Wunden und Verbrennungen, Insektenstichen und Schlangenbissen, entzündeten und infizierten Augen, zur Reinigung und Entschlackung sowie bei Verstopfung als natürliches Abführmittel.

Es existieren mittlerweile mehr als eintausend Veröffentlichungen von Wissenschaftlern, die die positive Wirkung der Aloe ferox bestätigen. Bei innerer Anwendung des Saftes konnte eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und eine Stärkung des körpereigenen Immunsystems beobachtet werden (einfach mal „aloe ferox study“ googeln!).

Untersucht wurden u.a. auch die antimykotische Wirkung (gegen Pilzerkrankung), eine vermutete anticancerogene Wirkung (gegen Krebs) sowie entzündugshemmende Effekte. Sowohl die ayurvedische als auch die chinesische Medizin weiß die Aloe ferox als Mittel zur Harmonie einzusetzen.

 

Die Wirkstoffe in der Aloe ferox

Die Aloe ferox bietet durch ihren ökologischen Wildwuchs ein immenses Spektrum an Vitaminen und Vitalstoffen.

Der Hauptwirkstoff der Aloe ferox ist das Acemannan. Es ist ein körpereigener Stoff, der aber ab dem Erwachsenenalter dem Körper zugeführt werden muss. Er kommt in der Natur nur sehr selten vor, aber in hohem Maße eben in der Aloe ferox.

Acemannan wirkt auf das unspezifische Immunsystem des Menschen, es lagert sich direkt in alle Zellmembranen ein. Es schützt dabei die weissen Blutkörperchen und bildet mit ihnen in der Zelle einen Schutzwall gegen krankmachende Bakterien, Viren, Pilze und auch chemische Gifte.

Die Aloe ferox enthält mehr als 200 wissenschaftlich belegte bioaktive Inhaltsstoffe. 

 

Die Hauptinhaltsstoffe sind:

Vitamine
Vitamin A, C, E, B1 B2, B3, B6, B12, Folsäure, Betacarotin, Cholin

Mineralien und Spurenelemente
Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Kupfer, Eisen, Zink, Mangan

Aminosäuren
Lysin, Threonin, Valin, Methionin, Isoleucin, Phenylanin, Tryptophan, Arginin, Asparaginsäure, Serin, Leucin, Glutaminsäure, Glycin, Alanin, Tyrosin, Histidin, Prolin, Hydroxipolin, Cystin

Enzyme
Oxidase, Katalase, Amylase, Bradykinase, Cellulase, Lipase, Allinase, Phosphatase, Creatine-Phosphokinase, Dehydrogenase, SGO-Transaminase, SGP-Transaminase

Nono- und Polysaccharide
Acemannan, Arabinose, Galactose, Glucose, Mannose, Rhamnose, Xylose, Hexuronsäure, Glucoronsäure, Galacturonsäure, Cellulose

Aminozucker
Glucosamine, Galactosamine

Pflanzliche Fettsäuren
Campesterol, Luperol, Beta-Sitosterol

Ausserdem
Sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe

 

Das Anwendungsspektrum der Aloe ferox

Für die Wirkung der Inhaltsstoffe im menschlichen Organismus ist nicht die absolute Menge der Einzelstoffe entscheidend, sondern deren Synergieeffekte. Alle in der Aloe Ferox enthaltenden bioaktiven Moleküle haben eine potenzierende Wirkung auf den Stoffwechsel in allen Organen und in allen Zellen. Diese ganzheitliche Wirkung macht die Aloe Ferox so einzigartig.

Es gibt eine Vielzahl verschiedenster Anwendungsmöglichkeiten. Einen Teil davon finden Sie in nachfolgender Grafik.

Die Aloe ferox ist keine Wunderpflanze, aber eine Pflanze zum Wundern! Sie ist kein Medikament gegen eine bestimmte Krankheit, sondern sie hilft dem Körper, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Sie wirkt schmerzstillend und feuchtigkeitsspendend, sie aktiviert den Stoffwechsel, wirkt regulierend auf Blutdruck und Cholesterinspiegel, hilft bei Sodbrennen und unterstützt die Schilddrüsenfunktion. Bei unzähligen Beschwerden wird sie hilfreich eingesetzt. Zunehmend wird die Aloe ferox auch sehr erfolgreich in der Tierheilkunde eingesetzt. 

Sie kann innerlich durch Trinken des Ganzblatt-Saftes sowie äußerlich durch das Auftragen des Gels angewendet werden.

Sehr hilfreich und unterstützend bei größeren gesundheitlichen Beschwerden – oder auch für intensive Reinigung und Prävention – ist eine spezielle Trinkkur mit dem Saft der Aloe Ferox. Pater Romano Zago aus Brasilien berichtet darüber in seinem Buch: „Aloe Arborescens gegen Krebs – die Heilpflanze der brasilianischen Klostermedizin”. Er beschreibt darin die Rezeptur, die Anwendung und die höchst erstaunliche Wirkungsweise. Es ist ein Buch, das sich durch zahlreiche konkrete Erfahrungsberichte auszeichnet.

 

 

 

 

 

 

Aloe arborescens gegen Krebs: Die Heilpflanze aus der brasilianischen Klostermedizin. Rezeptur – Anwendung – Erfahrungsberichte

 

Aloe Arborescens Miller Ein reiner Bio-Saft, frisch Rezept von Padre Romano Zago

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